Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg, Stuttgart
Projektkoordination und Anwendung in der Altenhilfe

Das Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg (WW) ist ein modernes Sozialunternehmen, das zu den größten Altenhilfeträgern Baden-Württembergs zählt. Mit über 1400 Mitarbeitenden werden an 19 Standorten vielfältige Dienste und Angebote erbracht, die von rund 2000 Menschen genutzt werden. Das WW gilt als Antreiber und Vordenker bei Innovationen auf sozialem Gebiet und wird damit seinem im Stiftungsauftrag verankerten Innovationsgedanken gerecht. So wurde vom WW 1981 in Süddeutschland die erste Tagespflege für Senioren eröffnet und sechs Jahre später, 1987, das ‚Betreute Wohnen für Senioren’. In mehreren BMBF-Forschungsprojekten (u.a. easyCare, Motivotion60+, GeniAAL, NeuroCare und TrinkTracker) konnten bereits gewinnbringende Erfahrungen und Kenntnisse im Bereich soziotechnischer Innovationen erworben werden. Zudem bringt das WW aktuelle Erkenntnisse aus den laufenden Projekten „KommmiT“, „WHOLE” und „NurMut“ ein, in denen neue Konzepte und Technologien zur Förderung der sozialen und digitalen Teilhabe älterer Menschen erarbeitet werden. Durch den langjährigen Einsatz der therapeutischen Robbe PARO im stationären Bereich konnte das WW wichtige Erkenntnisse bzgl. der Wirkung und Akzeptabilität emotionaler Robotik bei demenziell und neurologisch erkrankten Bewohnern/innen gewinnen.

Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), Stuttgart
Forschungs- und Transferpartner, Nutzerzentrierte Konzeption (und Evaluation) von Interaktionspatterns

Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) beschäftigt mit der Planung, der Gestaltung und dem Einsatz innovativer Technologien und Prozesse. Ein besonderes Merkmal des Instituts ist dabei die ganzheitliche Betrachtung von Arbeit und Technologien, mit dem Mensch im Mittelpunkt sowie die starke Affinität zu Unternehmen aus der freien Wirtschaft. Das Team User Experience entwickelt neue Methoden und Ansätze zur gezielten Schaffung und Messung von positiven Nutzungserlebnissen (User Experience) bei der Interaktion mit technischen Produkten. Im Projekt NIKA ist das Fraunhofer IAO für nutzerzentrierte Gestaltung der sozialen Roboter und deren Interaktionsstrategien verantwortlich. Wir gestalten Mensch-Roboter-Interaktionen, die sich für den Nutzer intuitiv und komfortabel anfühlen.

Universität Stuttgart, Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT), Stuttgart
Entwicklung einer Middleware für generische Roboterinteraktionen

Das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) beschäftigt sich mit der integrierten Planung, Gestaltung und Optimierung innovativer Produkte, Prozesse und Strukturen. Unter Berücksichtigung von Mensch, Organisation, Technik und Umwelt erforscht und erprobt das Institut neue Konzepte des Technologiemanagements, der Arbeitsorganisation und -gestaltung.

Das Technologiemanagement untersucht, wie technische Produkte und Prozesse geplant, gestaltet, geprüft, verbessert und eingesetzt werden können – und das aus den Perspektiven von Mensch, Unternehmen und Umwelt. Die Arbeitswissenschaft zielt darauf ab, technische, organisatorische und soziale Bedingungen von Arbeitsprozessen systematisch zu analysieren und zu optimieren.

Universität Tübingen, Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW), Tübingen
Ethische Analyse der Mensch-Roboter-Beziehung

Das IZEW ist ein interdisziplinäres Forschungszentrum für ethische Fragen, die sich in und aus den Wissenschaften ergeben. Am IZEW wird das Programm einer “Ethik in den Wissenschaften” verfolgt, das die Frage der Verantwortung bereits in den Wissenschaften selbst thematisiert. Die am IZEW entwickelte Ethik in den Wissenschaften hat sich in der Praxis von Forschung, Lehre und öffentlicher Kommunikation erfolgreich bewährt und eignet sich besonders gut zur Förderung des Dialogs zwischen Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften mit Blick auf ethische Fragen.

Seit über 25 Jahren arbeitet das IZEW an der Universität Tübingen erfolgreich zu einem breiten Spektrum ethischer Themen. Seine besondere Aufmerksamkeit gilt der Zusammenarbeit von Forscherinnen und Forschern über disziplinäre Grenzen hinweg sowie der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der Ethik in den Wissenschaften.

Die wissenschaftsethische Forschung am IZEW umfasst beispielsweise die Gentechnik an Menschen, Tieren und Pflanzen, die Umweltethik, den Einsatz moderner Sicherheitstechnologien sowie Grundlagenfragen der Ethik in den Wissenschaften. Weitere Schwerpunkte sind der Transfer von Ergebnissen ethischer Forschung in den Bildungsbereich sowie die Koordination von Forschungsnetzwerken.

Das IZEW ist ein Markenzeichen der Tübinger Universität mit hoher nationaler und internationaler Ausstrahlung. Das IZEW bringt eine Vielzahl von Publikationen zu wissenschaftsethischen Fragen hervor, darunter bis heute 55 Dissertationen und sieben Habilitationsschriften. Am IZEW befindet sich zudem eine der größten wissenschaftsethischen Bibliotheken Europas.

Sprecherin und Sprecher des IZEW sind Prof. Dr. Regina Ammicht Quinn und Prof. Dr. Thomas Potthast.




C&S Computer und Software GmbH
, Augsburg
Koppelung der Softwareplattform an die Pflegeplanung und Aufbau einer technischen Infrastruktur für die Design Patterns

Neue Anforderungen und Wege bei der Betreuung und Pflege von älteren Menschen, Menschen mit Demenz oder Behinderungen in der häuslichen Betreuung, in der ambulanten Fürsorge, im betreuten Wohnen, im Pflegeheim, in der Behinderteneinrichtung oder im Jugendheim erfordern auch angepasste oder neue Werkzeuge für die tägliche Arbeit in der Pflege. Dieser Herausforderung widmet sich die C&S Computer und Software GmbH.

C&S entwickelt seit über drei Jahrzehnten Softwarelösungen für die Sozialwirtschaft und führt Organisationsberatungen durch. Die Kunden, Pflege- und Seniorenheime, ambulante Pflegedienste und Beratungsstellen, schätzen die Innovationen und die Qualität der C&S CareWare Lösungen. Die aktuellen C&S Forschungen beschäftigen sich mit der digitalen Überleitung aus der Klinik in die Kurzzeitpflege, Assistenzsystemen für Menschen mit Demenz sowie Robotik in der Altenpflege.